Geronimi wrote:
Musik, Was wäre die Welt ohne Musik? An der Musik kann man ein seltsames
Phänomen gut nachvollziehen: Obwohl wir nur im JETZT leben, ist Musik nur in
der Zeit existent. Musik kann man nicht wie einen Film in Einzelbilder
zerlegen...
Silvia fragt: Wieso nicht?
Silvia: Töne, aus denen Musik gemacht ist, existieren selbstverständlich – im Falleihrer akustischen Aufführung – im Jetzt. Unser Gehirn speichert das „Vorhinund das „Eben“ und macht daraus einen „Film“, so wie es aus EinzelbildernBewegungen zusammensetzt. Wir folgen den Klängen mit den Ohren genauso wiedie Augen Bewegungen folgen. Schall ist eine Folge vieler Töne... Klingtdoch plausibel, oder nicht?Geronimos Kommentar:
Wie lang ist ein Ton? Ein Knall ist ein wenig im "Jetzt"! Ein Ton ist sicher in der Zeit.
Silvia: Oder besteht die Zeit vielleicht aus lauter kleinen Zeit-Teilchen, so dassein ewiger Fluss dieser Teilchen existiert und eine Unterscheidung zwischenAugenblick, Gegenwart, Zukunft usw. sinnlos ist? (Es würde mich nichtwundern, wenn ein gewisser Fred Alan Wolf die Musik quantenmechanischerklären würde, wo er doch soviel Enthusiasmus besitzt, jede Funktion desmenschlichen Körpers damit zu „hinterlegen“ ;-)(erklären kann er es nicht wirklich).Geronimos Kommentar:
Ein ewiger Fluss in was? Hier wird es sehr schwierig...
Silvia: Eher ist wohl dieses „Jetzt“ sinnlos. Alles bekommt nur einen Sinn durch dasWoher und das Wohin, durch Erfahrung und Möglichkeit. Wer LEBT eigentlichtatsächlich im Jetzt? „Existieren“ wäre richtiger... Ein Leben im Jetzt wirdvon wem wahrgenommen? Einzig der Tod hat ein Jetzt, und vielleicht nochnicht einmal der...Geronimos Kommentar:
Überlassen wir den Sinn einmal sich selbst...
Zeige mir die Vergangenheit oder zeige mir die Zukunft!
Auf was zeigst du da?
Und wenn du mir das Jetzt zeigen solltest? Wo zeigst du dann hin?