satori

18 September 2008

Zeitgleichheitsvertunnelung

Da das Internet inzwischen den Anwälten gehört:

<Beitrag zurückgezogen>

Aber dafür eine Buchempfehlung, von einem Physiknobelpreisträger, der in dieser
Rechtegesellschaft das Ende der freien Gesellschaft sieht. Ich schliesse mich seiner Meinung an ;-)

Das Verbrechen der Vernunft: Betrug an der Wissensgesellschaft

05 September 2008

Musik

Geronimi wrote:
Musik, Was wäre die Welt ohne Musik? An der Musik kann man ein seltsames
Phänomen gut nachvollziehen: Obwohl wir nur im JETZT leben, ist Musik nur in
der Zeit existent. Musik kann man nicht wie einen Film in Einzelbilder
zerlegen...

Silvia fragt: Wieso nicht?

Silvia: Töne, aus denen Musik gemacht ist, existieren selbstverständlich – im Falle
ihrer akustischen Aufführung – im Jetzt. Unser Gehirn speichert das „Vorhin
und das „Eben“ und macht daraus einen „Film“, so wie es aus Einzelbildern
Bewegungen zusammensetzt. Wir folgen den Klängen mit den Ohren genauso wie
die Augen Bewegungen folgen. Schall ist eine Folge vieler Töne... Klingt
doch plausibel, oder nicht?

Geronimos Kommentar:
Wie lang ist ein Ton? Ein Knall ist ein wenig im "Jetzt"! Ein Ton ist sicher in der Zeit.

Silvia: Oder besteht die Zeit vielleicht aus lauter kleinen Zeit-Teilchen, so dass
ein ewiger Fluss dieser Teilchen existiert und eine Unterscheidung zwischen
Augenblick, Gegenwart, Zukunft usw. sinnlos ist? (Es würde mich nicht
wundern, wenn ein gewisser Fred Alan Wolf die Musik quantenmechanisch
erklären würde, wo er doch soviel Enthusiasmus besitzt, jede Funktion des
menschlichen Körpers damit zu „hinterlegen“ ;-)
(erklären kann er es nicht wirklich).

Geronimos Kommentar:
Ein ewiger Fluss in was? Hier wird es sehr schwierig...

Silvia: Eher ist wohl dieses „Jetzt“ sinnlos. Alles bekommt nur einen Sinn durch das
Woher und das Wohin, durch Erfahrung und Möglichkeit. Wer LEBT eigentlich
tatsächlich im Jetzt? „Existieren“ wäre richtiger... Ein Leben im Jetzt wird
von wem wahrgenommen? Einzig der Tod hat ein Jetzt, und vielleicht noch
nicht einmal der...

Geronimos Kommentar:
Überlassen wir den Sinn einmal sich selbst...
Zeige mir die Vergangenheit oder zeige mir die Zukunft!
Auf was zeigst du da?
Und wenn du mir das Jetzt zeigen solltest? Wo zeigst du dann hin?